Liebe Freunde,

spannende Wochen liegen hinter uns. Eine Reise nach Atlanta. Ein Retiro der Missionare und ein Dorfeinsatz in Huarocondo. Diese medizinischen Einsätze haben immer einen besonderen Reiz. Denn dort trifft man auf die Ärmsten der Armen. Solche, die aufgrund ihrer Krankheit oder ihres Einkommens nicht einmal bis Curahuasi reisen können. Einen tollen Artikel hat Klaus-Dieter John auf seinem Blog dazu veröffentlicht. Du findest ihn hier.

Ein medizinischer Großeinsatz in Huarocondo - Diospi Suyana
Über 50 Diospi-Suyana-Mitarbeiter verdienen eine Tapferkeitsmedaille

Retiro für die Missionare von Diospi Suyana

Einmal im Jahr gibt es ein gemeinsames Wochenende für alle Missionare von Diospi Suyana. Eine große und bunte Truppe. Was uns verbindet, ist der christliche Glaube. Und die Vision von Diospi Suyana. Wir sind hier, um die Liebe Gottes mit den Quechua zu teilen. Durch Bildung, durch Medizin, durch praktische Hilfe, durch Medienarbeit. Dabei ist auffallend, wie viele Familien mit Kindern Teil unserer Arbeit sind. Als Gastsprecher war Steve aus Kolumbien da. Seine Geschichte ist einzigartig. Als "Papa Steve und Mama Evie" sind die beiden unter den Straßenkindern ihrer Stadt bekannt. Einige davon haben über Jahre mit ihnen gemeinsam als Familie gelebt. Einen Teil der Kinder haben sie adoptiert. Auf seiner Website https://colombiastreetkids.org/history/ bekommt man einen kleinen Einblick, was die letzten Jahre durch ihren Dienst bewegt wurde. Sehr beeindruckend.

Naturgewalten

Neben einem Erdbeben, stundenlangem Stromausfall wegen Schaden durch einen Baum an der Überlandleitung und massiven Regenfällen gab es einen schweren Erdrutsch in der Nähe unseres Hauses. Der Verbindungsweg zum Krankenhaus wurde dadurch unpassierbar. Eine Quelle war auf dem Berg hinter unserem Haus ausgebrochen und hatte eine Schlammlawine verursacht. Die Bilder zeigen einen Teil der Geröllschneise. Auf dem oberen ist ein Teil der Straße noch zu sehen. Es ist der erdig-braune Anteil rechts am Bildrand. Es wird wohl noch Monate dauern, bis diese Schotterpiste wieder befahrbar sein wird. So lange gibt es nur den Umweg durch den Ort.

Danke für so viel Unterstützung

In unserem aktuellen Podcast findest du wieder Geschichten aus unserem Leben und unserer Arbeit. Ich erzähle davon, welche schwer kranken Patienten wir diesen Monat gesehen haben. Das herzzerreißende Leiden eines zweijährigen Mädchens war eins davon. Unsere Arbeit dient den ärmsten Einwohnern Perus. Für viele ist es die einzige Chance auf moderne Medizin. Es ist unsere Herausforderung und unser Privileg, hier zu sein. Danke, dass du Teil dieser Mission bist. Danke für deine Unterstützung.

Liebe Grüße aus Peru 🇵🇪,

Dr. Benjamin

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